Donnerstag, 3. Dezember 2009

Besucherrekord!

400, also 800 Augen!

Dienstag, 16. Juni 2009

In New Orleans dwelled a young Creole
Who, when asked if her hair was all reole,
Replied with a shrug,
'Just give it a tug
And decide by the way that I squeole.'

[to dwell = leben, wohnen]
[reole -> real]
[shrug = Schulterzucken]
[squeole -> to squeal = quieken]
[to give sth. a tug = mal dran ziehen]

Montag, 15. Juni 2009

Nymphomaniacal Jill
Tried a dynamite stick for a thrill.
They found her vagina
In North Carolina
And bits of her tits in Brazil.


[erstes Wort etwas schwierig zu betonen: nYmphomanIacal, wobei das 'i' ei gesprochen wird]

Sonntag, 14. Juni 2009

There was a young man of Ghent
Whose tool was so long that it bent;
To save himself trouble,
He put it in double,
And instead of coming, he went.

[to bend = hier: dass es abknickte, verbog^^]

Samstag, 13. Juni 2009

I know of a fortunate Hindu
who is sought in the towns that he's been to
By the ladies he knows,
Who are thrilled to the toes
By the tricks he can make his foreskin do.

Freitag, 12. Juni 2009

There was a young fellow in Maine
Who courted a girl all in vain;
She cussed when he kissed her
So he slept with her sister -
Again and again and again.


[to court = den Hof machen]
[in vain = vergeblich]
[to cuss = schimpfen, fluchen]

Donnerstag, 11. Juni 2009

A prudish young girl of St Paul
Dreamt she'd undressed in the Mall.
The best of the joke
Was when she awoke,
And found mud on her backside and all.


[Mall = Einkaufsstrasse, -passage]

Dienstag, 9. Juni 2009

Welly

Tachschoen :)
Es ist Winter, da hilft alles Wunschdenken nichts. Und es regnet seit Tagen und aller Vorraussicht nach noch die gesamte restliche Zeit, die ich in Wellington zu verbleiben gedenke. Ich truennele durch die Strassen, die zahllosen Passagen, schaue den Trolley-Bussen nach und den Faehren. Unglaublich viele Geschaeftsleute stroemen durch die City, die meisten sichtlich in Eile, manchmal bleibe ich einfach irgendwo stehen und lasse die spiegelnde Hochhauskulisse auf mich wirken und freue mich all der Details, die man allmaehlich erst zu sehen beginnt (zB Fensterputzer an langen Seilen oben, versteckte Vogelnester, Chef-Parkplaetze auf den Vordaechern, Schreibfehler in der Schaufensterdekoration und 85% aller Frauen auf der gleichen Modewelle - schwarze oder braune Stiefel ueber schwarzer Strumpfhose unter Rock - usw); vorhin musste ich an ein Musikvideo denken - keine Ahnung mehr, von wem es war - in dem es eine Zeitraffer-Szene gab: der Saenger stand als einziger still im Bild, umspuelt von all den betriebsamen Menschenmengen. Michael hat ja bestimt den Link zur Hand^^
Es gibt in Neuseeland keine Buchpreisbindung, die Folge ist, dass die interessanteren Buecher meistens ziemlich teuer sind, wenn man sie neu kaufen will. Dafuer gibt es sehr gut bestueckte und sortierte SecondHand-Buchlaeden, und in einem davon habe ich eine Sammlung von Limericks erworben, aus der ich mal ein paar zu "Papier" bringen will, spaeter. Eine kleine Warnung scheint mir allerdings angebracht, denn die besten sind alles andere als pruede!

Kostprobe

An Australian fellow named Menzies
By kissing sent girls into frenzies;
But a virgin one night
Crossed her legs in a fright
And shattered his bifocal lenses.

oder

Young girls of seductive proportions
Should take contraceptive precautions.
Silly young Ermyntrude
Let one small sperm intrude...
Who's the best man for abortions?

In diesem Sinne und gruesst mir den Sommer!
Erik

Lake Tekapo

Freitag, 22. Mai 2009

яблок

Dear readers! How are you!

Since Apple products can be bought at quite low prices here in New Zealand, don't hestitate to contact me for ipod or whatever orders. The following sites show the absolute prices in shops around the corner :) To make comparing such prices a little more convenient I've added a small currency converter gadget to the right.
Hope all of you are fine, so far!
I make a mosquitoe
E

Dick Smith Electronic
Noel Leeming
Bond&Bond

Mittwoch, 29. April 2009

Impressionen 3

Die 'Diaschau 3' erzählt nicht wirklich eine Geschichte, eher zeigt sie Impressionen der vergangenen Wochen :) Liebe Grüße von Down Under!

ps
auf noch etwas bin ich gerade gestoßen, einige sind wirklich geil!

Zitate aus Kinderaufsätzen

Die Bibel der Moslems heißt Kodak.
Der Papst lebt im Vakuum.
In Frankreich hat man die Verbrecher früher mit der Gelantine hingerichtet.
Mein Papa ist ein Spekulatius. Der verdient ganz viel Geld an der Börse.
Bei uns dürfen Männer nur eine Frau heiraten. Das nennt man Monotonie.
Bei uns hat jeder sein eigenes Zimmer. Nur Papi nicht, der muss immer bei Mami schlafen.
Die Fische legen Leichen ab, um sich zu vermehren.
Gartenzwerge haben rote Mützen, damit sie beim Rasenmähen nicht überfahren werden.
Männer können keine Männer heiraten, weil dann keiner das Brautkleid anziehen kann.
Eine Lebensversicherung ist das Geld, das man bekommt, wenn man einen tödlichen Unfall überlebt.
Am Wochenende ist Papa Sieger bei der Kaninchenschau geworden.
Meine Eltern kaufen nur das graue Klopapier, weil das schon mal benutzt wurde und gut für die Umwelt ist.
Eigentlich ist adoptieren besser. Da können sich die Eltern ihre Kinder aussuchen und müssen nicht nehmen, was sie bekommen.
Unter der Woche wohnt Gott im Himmel. Nur Sonntag kommt er in die Kirche.
Mein Bruder ist vom Baum gefallen und hatte eine Gehirnverschüttung.
Die Nordhalbkugel dreht sich entgegengesetzt zur Südhalbkugel.
Wenn man Kinder haben will, muss man entweder Sex machen oder heiraten.
Heiraten ist gar nicht so schlimm. Ein bisschen Sex, aber sonst geht es...
Die Liebe findet einen immer, egal wie gut man sich versteckt.
Wenn Frauen zuviel Männersamen abbekommen, wachsen Ihnen kleine Bärte.
Kühe dürfen nicht schnell laufen, damit sie ihre Milch nicht verschütten.
Regenwürmer können nicht beißen, weil sie vorne und hinten nur Schwanz haben.
Ein Pfirsich ist wie ein Apfel mit Teppich drauf.
Wenn man kranke Kühe isst, kriegt man ISDN.
Die Fischstäbchen sind schon lange tot. Die können nicht mehr schwimmen.
Ich bin zwar nicht getauft, dafür aber geimpft.
Nachdem die Menschen aufgehört haben, Affen zu sein, wurden sie Ägypter.
In Leipzig haben viele Komponisten und Künstler gelebt und gewürgt.
Der Zug hielt mit kreischenden Bremsen und die Fahrgäste entleerten sich auf den Bahnsteig.
Neben Prunksälen hatten die Ritter auch heizbare Frauenzimmer.
Alle Welt horchte auf, als Luther 1642 seine 95 Prothesen an die Schloßkirche zu Wittenberg schlug.
Caesar machte das Lager voll und jeder stand stramm bei seinem Haufen.
Graf Zeppelin war der erste, der nach verschiedenen Richtungen schiffte ...
Die Alm liegt hoch im Gebirge. Dort ist der Senner und die Sennerin. Im Frühjahr wird aufgetrieben, im Herbst abgetrieben.
Unsere Schule war früher ein Waisenhaus. Daran erinnert über dem Eingang eine eingehauene Frau, die vorne einen Knaben und hinten ein Mädchen empfängt.
Eine katholische Schwester kann nicht austreten, da sie zeitlebens im Kloster leben muß.
Die Macht des Wassers ist so gewaltig, dass selbst der stärkste Mann es nicht halten kann.
Wir gingen in den Zoo. Es war ein großer Affe im Käfig. Mein Onkel war auch dabei.
Der leichtsinnige Viehbrigadier hatte mit seinem Karren den ganzen Zaun umgefahren. Das Schwein konnte erst später eingefangen werden.
Mit starkem, großen Strahl geben die Feuerwehrleute ihr Wasser ab.
Der Landwirtschaftsminister ließ die Bauern zusammenkommen, denn die Schweine fraßen zuviel.
Beim Roten Kreuz widmen sich Männer und Frauen der Liebe. Manche tun es umsonst, andere bekommen es bezahlt.
Dort wo jetzt die Trümmer ragen, standen einst stolze Burgfräuleins und warteten auf ihre ausgezogenen Ritter.
Es war eine machtvolle Demonstration. Der Marktplatz war voller Menschen. In den Nebenstraßen pflanzten sich Männer und Frauen fort.
In Lappland wohnen 2 Sorten Menschen. Die reichen Lappen fahren im Rentiergespann, die armen Lappen gehen zu Fuß. Daher der Name Fußlappen. Auch wohnen dort die Menschen sehr dicht zusammen. Daher das Sprichwort: Es läppert sich zusammen.
Die Streichhölzer müssen gut versteckt werden, damit sie keine kleinen Kinder bekommen.
Meine Tante schenkte mir eine Sparbüchse. Sie war ein Schwein. Sie hatte 2 Schlitze. Hinten einen für's Papier, und vorne für's Harte. .... und wir gingen mit unserer Lehrerin im Park spazieren. Gegenüber dem Park war ein Haus, wo die Mütter ihre Kinder gebären. Eine Gebärmutter schaute aus dem Fenster und winkte uns freudig zu.
Der Frühling ist der erste der 4 Jahreszeiten. Im Frühjahr legen die Hühner Eier und die Bauern Kartoffeln.
Vom Onkel wurde das Schwein in die Scheune gebracht und dort kurzerhand mit dem Großvater geschlachtet.
Vor 8 Tagen setzte sich meinem Vater ein zahmer Distelfink auf den Kopf ...
Dieser befand sich gerade auf dem Weg zur Arbeitsstelle.
Als unser Hund nachts zu bellen anfing, ging meine Mutter hinaus und stillte ihn. Die Nachbarn hätten sich sonst aufgeregt.
Vor 14 Tagen gab es in der Wirtschaft meiner Tante eine Schlägerei wegen einer Kellnerin, die sich auf der Straße fortpflanzte.
Meine Tante hatte so starke Gelenkschmerzen, dass sie die Arme kaum über den Kopf heben konnte. Mit den Beinen ging es ihr ebenso.
Vorigen Sonntag kam mein Vater sehr spät nach Haus. Er hatte sich im Stadtpark vergangen.
Die Eiskunstläuferin drehte ihre Pirouetten, dabei hob sich ihr Röckchen im eigenen Wind.
Die Gleichberechtigung der Frau wurde verwirklicht. Dies gilt auch für den Verkehr. Auch hier nimmt sie die gleiche Stellung ein.
Die Menschen wurden früher nicht so alt, obwohl sie weniger Verkehr hatten.
Jetzt barg sich Tell hinter einem Busch, drückte los und das Werk der Befreiung war getan.
Am Teich saß eine Magd und melkte eine Kuh. Im Wasser war es umgekehrt.
Die Pferde trugen Rosetten in den Landesfarben am Kopf, am Geschirr und an den Schwänzen. Jeder Mann war ähnlich geschmückt.


pps: Vielleicht war ich auch nur etwas muede, dass ich die sooo lustig fand. Igal.

Samstag, 11. April 2009

Miau

"...als der junge Fischer Erik heimkam mit Gesang..."

Das letzte Mal war ich am Kringelgraben in der Suedstadt erfolgreich, wenn ich mich recht entsinne - etliche Ploetze und Rotfedern, und Ulrich und ich wussten nicht wohin damit, vor geschaetzten 17 Jahren. Juliane Pulpitz (Spitzname Pullerpisse, warum auch immer...) hat sie dann ihren Katzen vorgesetzt.
Aber diese 'brown trout' habe ich bei Te Anau bei einem spontanen Ausflug fangen koennen, schoener Klopper!
Mat hat sie sich zum Abendessen ueberm Lagerfeuer in Alufolie mit Salz, Pfeffer und ein paar Gewuerzen munden lassen. Wenig ueberraschend blieb ich aussen vor ;)

Hollyford ist ins Wasser gefallen, dafuer gehts morgen auf den Kepler Track und spaeter auf Greenstone und Mavora Lakes, mal schauen, und danach mit Ben den Rees-Dart-Track. Hold ya ears stiff!
E

Mittwoch, 8. April 2009

Abblasung

Die haben was durcheinandergebracht beim Buchen. Nix Flug :(
Es wird also ein laengerer Hin- und Rueckweg. Auf gehts.
LG E

Dienstag, 7. April 2009

Flap flap

Liebe Leserin, lieber Leser,

es riecht nach Schnee in Te Anau, und wenn die schwere Wolkendecke mal aufreisst fuer ein paar Minuten, dann leuchten fern die weissen Wipfel Fjordlands, und die hier so intensiven Sonnenstrahlen lassen die Temperaturen von etwa 5*C vergessen. Der vor mir liegende Track fuehrt durch das Hollyfordtal, das laengste in Fjordland; leider verkehrt der Bus zum Trackbeginn nur an wenigen Tagen und somit nicht morgen, was mich zum Hitch-Hiken zwingt. Der Track fuehrt ueber etwa 5 Tage ans Meer, ist allerdings eine Sackgasse, und es stehen einem 3 Moeglichkeiten offen, naemlich erstens einfach zurueckzuwandern, zweitens sich einen Teil des Rueckwegs mit einem Boot fahren zu lassen fuer bis zu 110 $, also etwa 45 Euro, wodurch sich lediglich 2 Tage schon bekannten Weges sparen lassen, oder sich ausfliegen zu lassen (kreisch!) fuer etwa 135 Doller. Da habe ich selbstverstaendlich nicht lange gezaudert, was niemanden ueberraschen wird, der auch nur ein Fuenkchen Ahnung von meiner kompromisslos adrenalinorientierten Lebenseinstellung hat. Ob es ein Hubschrauber oder ein kleines Flugzeug sein wird, steht noch nicht fest. Ich will Hubschrauber.
Ansonsten geht es mir recht gut, viel Ruhe, viele abwechselnd fluechtige oder persoenlichere Bekanntschaften, dann und wann mehr oder minder geplante Aktivitaeten - vita activa vs. vita contemplativa, das alte Spiel :)
Die Wanderung selbst wird nicht so anspruchsvoll werden, es bleibt relativ eben und dem Schnee oberhalb 500m ferne.
So, meine Photos sind auf der externen HD archiviert und mein Aufenthalt im Fotoladen endet hier. Seid alle wacker artig, wer auch immer den Kruscht hier mittlerweile verfolgt :)
cul8erallig8or! E

Samstag, 14. März 2009

Hello, you bangbags!

Es ist spaet am Abend, die eine Haelfte der WG ist in die Heia verschwunden, die andere mit 2 weiteren Damen in die Stadt aufgebrochen. Obwohl es ein 'Maedchenabend' sein sollte, haette ich mitkommen duerfen, bin aber fortgeschrittener Muedigkeit wegen hier geblieben, hoere auf youtube Musik (gerade Outkast ATLiens) und schicke einfach noch eine Nachricht ueber den Aether :) Ich weiss noch, wie ich nachts mit Kopfhoerern auf der Couch am Fasanenholz lag und in den kalten Sternenhimmel guckte und auf den Outkast-Geschmack kam (foolin ourself, clownin ourself, playin ourself - by not bein ourself). Das war noch vor Zivi und B6. Crazy.

Als ich vor einigen Tagen einen Ausflug unternommen hatte, um nun endlich geeignete Steine fuer mein langgehegtes stone carving Vorhaben heranzuschaffen, kam ich mit dem hinteren Fussraum voller kantiger, halbverwitterter, naßschwerer und nicht wirklich weisser Klumpen wieder. Nun weiss ich aber, es ist genau das Material, das ich mir gewuenscht hatte. Weich genug, um mit einfachen Werkzeugen bearbeitet zu werden und trotzdem hart genug, um sehr, sehr glatt schleifbar zu sein. Das handschmeichelnde Gefuehl ist unbeschreiblich, fast wie nicht stumpfes Glas. Hoechster Feinheitsgrad des Sandpapiers bisher 1200 - aber da geht noch was!
Waehrend der Fahrt, meiner ersten im Linksverkehr seit 2001, habe ich im Videomodus der Kamera einen Teil der Fahrt aufgezeichnet und wollte urspruenglich ein Video davon posten. Urspruenglich, denn es ist nun mehrere GB gross und somit schwerlich uploadbar.
So, besser solche Fragmente, als wie gar nichts.
Schlaft gut!

Donnerstag, 12. März 2009

Buenos DIAs

new slideshow launched ;)

Dienstag, 10. März 2009

Chch

Hi Leutings :)

'Der Abriss' ist schon eine ganze Weile her, und getan hat sich hier hoechstens mal was bei den Photos. Boring...
Als ich zu dieser Reise aufgebrochen war, hatte ich mir vorgenommen einigermassen diszipliniert Tagebuch zu schreiben, wenigstens alle paar Tage. Doch daraus ist nicht allzuviel geworden. Zu manchen Zeiten haben sich die Ereignisse und Begegnungen nahezu ueberschlagen, dann mochte ich nicht einfach oberflaechlich Dinge aufzaehlen. Wenn sich ein andermal Ruhe einstellte, habe ich mich oft fuer den Moment und den Blick voran statt zurueck entschieden, bin einfach losgelaufen oder habe gelesen - manchmal sogar Karten geschrieben. Hinzu kommt, dass sowohl das Pflegen eines Blogs als auch das Fuehren eines Tagebuches fuer mich neue Schreibansaetze sind, weil ich sie nicht an eine mehr oder minder vertraute Person adressieren und dabei in meinem Gefuehl auf sie zuschneiden kann. Das fuehrt dazu, dass ich meine Zeilen andauernd pruefe und aus dem Schreibfluss gerate.
Heute, an Bastis Ehrentag, sitze ich im fuer die Jahreszeit ungewoehnlich kuehlen Christchurch, der groessten Stadt der Suedinsel. Eine Kerze flackert auf dem Tischchen, alles schlaeft schon; das tote, alle Farben ganz blass erscheinen lassende Licht der Deckenlampe mit ihrer gewendelten Energiesparbirne verhindert ein bisschen die Intimitaet des naechtlichen Lichtkegels. Vor einer knappen Woche bin ich vom Hostel in diese WG zu 4 Maedels umgezogen: Liz, aus UK stammend, unglaublich schnell sprechend und auf Arbeitssuche; Carolina, eine Chilenin, die schon seit einigen Monaten ihr Englisch aufpoliert und tagsueber oder abends an mehreren Tagen die Woche kellnert; Ines und Elena, Schwestern, die schon auf den Bildern vom Ende des letzten Jahres aufgetaucht sind, denn ich habe sie im Schlepptau der 4 Wellingtoner von New Year bei einem Besuch auf dem Hof ihrer Eltern kennengelernt. Die Familie ist deutschstaemmig und Mitte der 90er nach NZ ausgewandert. Ines, am Freitag stolze 24 geworden :), arbeitet nach ihrem Jurastudium bei der Einwanderungsbehoerde, der sie meinen Namen bekanntzugeben hatte, damit ihr meine Unterlagen unzugaenglich bleiben. Elena sucht nach Politik-, Touristik- und einer Art allgemeinem Science-Studium wie Liz nach einem Job, was wohl in den kommenden Monaten angesichts der weltwirtschaftlichen Lage nicht einfacher wird. Aber administriert werden muss auch eine Krise^^ Die Atmosphaere ist sehr entspannt. Ich schlafe auf einer roten Schaumgummicouch im Wohnzimmer, die ich mir allabendlich ausklappe. Es existieren je ein abendlicher Koch- und Abwaschplan, auf denen ich erfreulicherweise immer noch nicht auftauche. Das Stadtzentrum ist zu Fuss etwa 20 Minuten entfernt, das wirklich famose Bussystem von Christchurch bietet 4 Linien bei schlechtem Wetter. Neuseeland ist gemessen an deutschen Verhaeltnissen unglaublich duenn besiedelt: hier leben 16 Einwohner pro Quadratkilometer, in Deutschland sind es laut Wikipedia 229, selbst M-V bringt es auf 73. Mehrstoeckige Wohnhaeuser sind daher eher ungewoehnlich. Man bewohnt relativ flache, kellerlose - beinahe moechte ich sagen - grosse Bungalows. Betonfundament, Holzgrundgeruest, alles beplankt, Wellblechdach drauf, Kleinkram - fertig. Doppelverglasung ist erst seit wenigen Jahren fuer Neubauten Pflicht, gedaemmt wird nur selten, manche Haeuser oder in vielen Faellen mehrere Raeume sind nicht beheizbar.
(to be continued) :)

Samstag, 28. Februar 2009

Donnerstag, 19. Februar 2009

Ein Abriss

Liebe Gemeinde :)

Ob ein richtiger Blogger aus mir wird, muss sich erst noch zeigen.
Die Stationen:
Frankfurt - Seoul - Auckland - Christchurch, quasi durchgeflogen. Akklimatisiert. Nach einigen Tagen Silvana und Tassilo getroffen und Geschenke fuer Weihnachten down under abgeliefert. Kamera gekauft.
Christchurch - St. Arnaud per Shuttle-Bus und gehitchhiked. 9 Tage Nelson Lakes National Park mit viel zu viel Gepaeck begonnen. Mutmassliche Ursachen: erfolgreicher innerer Aufbruch, allerdings mit der Folge vollkommen irrationalen Optimismus' - aufkeimende Bedenken als Miesepetrigkeit abgetan; als Grundlage der eigenen Fitnesseinschaetzung die Erinnerungen vom Ende der NZ-Reise 2001 herangezogen; ohne Waage und ohne Erfahrungen mit neuem Rucksack geringere Last angenommen. Vorteile: sehr beliebt auf der Wanderung selbst angesichts scheinbar unerschoepflicher Schokoladen-, Vollkornbrot- und Aufschnittbestaende.
St. Arnaud - Ngatimoti in bockigem Saab mit Anouk - Kaiteriteri - Takaka + "Mussel Inn" - Motueka. Zu meiner grossen Freude auf dem Track fuer die Zeit bis und ueber New Year adoptiert worden von 4 Neu-Wellingtonern namens Anouk, Oren, Jeroen und Matthias. "good company" :)
Motueka - Blenheim - Christchurch mit Zwischenstation in der Werkstatt kurz nach Blenheim, zweieinhalb Stunden Warten auf den noch heruntergekommeneren Ersatzbus, kurzer Aufenthalt in Christchurch.
Christchurch - Dunedin - Invercargill - Otatara. Des Praktikums erster Teil ueber 5 Wochen. Viele verschiedene Aktivitaeten vom Huehnerfuettern, Waessern der Pflanzen, Ausbauen und Gestalten des neuen Schuppentraktes, allen Formen von Unkrautbekaempfung, Katalogisierung von Pinguinzaehlungen und Tierfallenerfolgen, Umtopfen, Ernten, Neuanpflanzen, Marmelade Einkochen und so weiter bis zu allerhand Unternehmungen in privatem Rahmen, zahlreichen Ausfluegen und abendlichen Einladungen zu Abendessen und Plaudereien - schliesslich befinde ich mich in erster, wenn nicht allererster, Linie auf einer Sprachreise :)
Otatara - Invercargill - Dunedin. Es ist mir ziemlich schwer gefallen, wieder zustaendig zu werden fuer den Rhythmus meiner Reise und selber zu planen. Die Tage in Dunedin wurden keine der Besinnung, denn schon am ersten Abend- ich hob gerade an Karten zu schreiben - ergaben sich neue Bekanntschaften. Es ging mit Julia, Mario und Conrad in ihrem fetzigen gelben Jeep auf die Otago Peninsula, um nahezu vergeblich nach Albatren Ausschau zu halten, Pyramiden zu erklimmen und am Meer entlang Seeloewen aus der Reserve zu locken. Im Kino sahen wir Slumdog Millionaire, empfehlenswert. Vielleicht kreuzen sich die Wege ja spaeter noch einmal.
Kurz nach Abreise des Trios bin ich Eric begegnet, einem Niederlaender, mit dem ich die folgenden Tage ueber sehr vergnuegte Stunden verbracht habe.


[to be continued]

Sonntag, 15. Februar 2009

Auf dass es gut losgeht.

Liebes Logbuch,

Postkartenbekommen und Postkartenschreiben sind zweierlei.